Entdecken Sie die Höhepunkte der etwa 350 mittelalterlichen Kostbarkeiten in der weitläufigen Domklausur. Passieren Sie den einzigartigen massiven Heiltumsschrank, die Chortüren und erleben Sie im Kapitelsaal farbenfrohe und goldglänzende Altarbilder.

Die romanischen Bildteppiche in den Teppichsälen erzählen in eindrucksvoller Weise ihre Geschichten. Der Abraham-Engel-Teppich aus dem 12. Jahrhundert ist der älteste gewirkte Teppich der Welt. Seine Farben haben nichts an Leuchtkraft verloren.

Am Liebfrauenraum begegnet Ihnen die weltberühmte Halberstädter Sitzmadonna aus der Zeit um 1220.

Prächtige geistliche Gewänder verwandeln den Textilsaal in einen Ort, der Geschichte atmet. Ein goldglänzendes Seidenpluviale aus dem 12. Jahrhundert gehört zu den Höhepunkten. Perlenbestickte Mitren, Strümpfe, Schuhe, Ringe zeigen die Pracht der Bekleidung der Bischöfe und Priester. 

Besonders bei Kindern beliebt sind der Gießlöwe und der Wärmeapfel in der Sakristei.

Der Reliquienschatz des Domes erwartet Sie in der mittelalterlichen Schatzkammer. Das Tafelreliquiar präsentiert unter Bergkristall die prominentesten Reliquien, Partikel des wahren Kreuzes, Apostelreliquien, Reliquien der Mutter Gottes. 

Das Konsulardiptychon aus dem Jahre 416 ist das älteste Stück des Domschatzes. Zwei elfenbeinerne Schreibtafeln, kostbar in den Werkstätten von Ravenna geschnitzt, von Konsul Konstantius in Rom verschenkt und auf einem nicht bekannten Wege nach Halberstadt gelangt.

Die byzantinische Weihbrotschale wird gern als das kostbarste Stück des Domschatzes bezeichnet. Sie wurde im 11. Jahrhundert in den höfischen Werkstätten von Konstantinopel gearbeitet. 

Domschatz Halberstadt
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